Was tun bei Komplikationen beim Diabetischen Fuß

Diabetiker-Füße sind sehr sensibel. Was Sie bei Problemen unbedingt beachten sollten

Was-tun-bei-Rötung

Entzündungen können durch viele Faktoren hervorgerufen werden. Leiden Diabetiker zum Beispiel an Nervenschädigungen (Polyneuropathie) in den Füßen, reichen ein kleiner Stein im Schuh oder zu enges Schuhwerk schon aus, eine Verletzung zu verursachen, die sich unbemerkt entzünden kann. Sie sollten daher Ihre Füße täglich inspizieren. Stellen Sie dabei eine Verletzung fest, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Was-tun-bei-GefühlsstörungenEin schlecht eingestellter Blutzuckerwert kann mit der Zeit bei Diabetikern zu Schädigungen an Nerven (Polyneuropathie) und Blutgefäßen führen. Sie sollten einen Arzt aufsuchen, der anhand verschiedener Methoden Reflexe, Tiefensensibilität und Druckempfinden testet und damit das Vorhandensein und den Grad einer eventuellen Nervenstörung feststellen kann.

Was-tun-bei-Juckreiz

Die Ursachen für juckende Füße können vielfältig sein. Bei Diabetikern mit Durchblutungsstörungen ist häufig eine trockene Haut die Ursache. Es wird empfohlen, trockene, strapazierte Füße täglich mit einer feuchtigkeitsspendenden Pflegecreme oder einem Pflegeschaum einzureiben.

Erhöhte Reibung oder Hitze können ebenfalls zu Juckreiz führen, verursacht zum Beispiel durch falsches Schuhwerk oder Fehlbelastung. Hierbei empfiehlt es sich beim nächsten Arztbesuch Schuhe, Einlagen und Socken überprüfen zu lassen.

Eine weitere Ursache des Juckreizes kann ein Pilzbefall sein. Häufig entsteht dieser in den Zehenzwischenräumen und lässt sich durch leichte Rötung oder Bläschen erkennen. Sie sollten sich bei einem Apotheker über Pilz-Creme oder Pilz-Nagellack beraten lassen.

Unabhängig von der Ursache sollten Sie Kratzen unbedingt vermeiden, um den Juckreiz nicht zu verschlimmern und um keine Hautverletzungen zu verursachen.

Was-tun-bei-Trockener-Haut

Trockene Haut ist eine typische Erscheinung bei Diabetikerfüßen, die häufig durch eine gestörte Schweißproduktion entsteht. Um zu vermeiden, dass Risse entstehen, die eine Eintrittsstelle für Keime und Bakterien darstellen können, sollten Sie Ihre Füße regelmäßig mit feuchtigkeitsspendender Pflegecreme oder einem Pflegeschaum einreiben.

Was-tun-bei-Blasen

Blasen an den Füßen entstehen häufig nach dem ersten Tragen neuer Schuhe oder nach langen Wanderungen. Aufgrund der Entzündungsgefahr sind auch kleine Blasen nicht zu unterschätzen. Es empfiehlt sich einen Arzt oder medizinisch geschulten Podologen aufzusuchen.

Was Diabetiker beachten sollten bei Entzündungen am Fuß:Bei Diabetikerfüßen kann eine Rötung ein erstes Anzeichen einer Infektion sein. Da Erkrankungen oder Verletzungen bei sensiblen Füßen bei Nicht-Behandlung schwerwiegende Folgen mit sich bringen können, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Was Diabetiker beachten sollten bei eingerissenen oder eingewachsenen Zehennägeln:

Durch zu enges Schuhwerk oder falsches Nagelschneiden können eingewachsene oder eingerissene Zehennägel entstehen. Um eiternde Entzündungen im weiteren Verlauf zu vermeiden, sollen Sie einen Arzt oder einen medizinisch geschulten Podologen aufsuchen. Stellt ein Arzt die Diagnose „Diabetischer Fuß“ und schreibt Ihnen eine Überweisung zum Podologen, können Sie sich die Nagelbehandlung von den Krankenkassen erstatten lassen.

Durch konstante Druckbelastung können Hühneraugen entstehen. Zur natürlichen Abwehr bildet die Haut eine Schwiele, welche starke Schmerzen auslösen kann sobald sie auf einen Nerv trifft. Gerade bei Diabetikern sind Hühneraugen keine Seltenheit und auch nicht ungefährlich, da sie eine Eintrittsstelle für Keime und Bakterien darstellen. Sie sollten daher jede Veränderung Ihrem Arzt oder einem medizinisch geschulten Podologen zeigen, um das Risiko einer Entzündung zu vermeiden.

Wichtig: Dieser Beitrag dient nur als allgemeiner Hinweis und ist nicht als Anleitung zur Diagnose oder Behandlung bei Fußproblemen zu verstehen. Bei Komplikationen sollten Betroffene in jedem Fall ihren Arzt konsultieren.

Weitere Themen ...
Kommentar schreiben

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

Vielen Dank für Ihren Kommentar.

Formular löschenSenden