Diabetischer Fuß

Eine Folge von Schädigungen der Nerven und Blutgefäße sind ein häufiges Erscheinungsbild bei Diabetikern. Kommt es zu Verletzungen, Geschwüren oder Fußdeformitäten nennt man dies einen Diabetischen Fuß.

Diabetische Fußsyndrom: Definition und Entstehung

Das Diabetische Fußsyndrom (auch Diabetischer Fuß genannt) ist eine häufige Komplikation des Diabetes mellitus. Ursache von schlecht heilenden Wunden und Verletzungen an den Füßen sind häufig Nervenschädigungen (Neuropathie) und Durchblutungsstörungen an den Füßen. Diese entstehen durch einen über einen längeren Zeitraum schlecht eingestellten Blutzucker. Bei dem diabetischen Fußsyndrom bleiben Verletzungen der Haut bei Nervenschädigung unbemerkt und bilden eine Eintrittsstelle für Bakterien und Keime. Daher ist eine tägliche Fußinspektion und Pflege Ihrer Füße wichtig!

Symptome und Folgen

Das diabetische Fußsyndrom bedarf einer Abklärung mit Ihrem Arzt. Ein umfassende Liste von Symptomen und Folgen des diabetischen Fußsyndroms finden Sie hier. Bei einer jährlichen Untersuchung beim Arzt können eventuelle Nerven- und Durchblutungsstörungen getestet werden.

10 Jahre nach Beginn der Krankheit leiden mehr als die Hälfte aller Diabetiker an Gefühlsstörungen (auch diabetische Polyneuropathie genannt).